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Donnerstag, 4. Februar 2010 16:34
Der Mäy der kömmt gegangen
und hat die schönen Wangen
mit Blumen außgemahlt.
Das Leid der langen Fröste
wird durch die warmen Weste
mit Wollust reich bezahlt.
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Feb
04
Donnerstag, 4. Februar 2010 16:33
Ach! sprich es auch zu mir / dein kräfftigs thu dich auff /
Ach! sprich es auch zu mir. Denn mir auch sind verschlossen
Ohr / Augen / und der Mund. Viel Zeit ist hin verflossen /
daß ich so elend bin. Die Welt hat viel zu kauff’.
Ich folge / was sie räth / und wird nur ärger drauff.
So lebt mein krancker Leib mit seinem Hauß-genossen /
zu allem Wercke laß / zu allem Thun verdrossen.
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Feb
04
Donnerstag, 4. Februar 2010 16:31
Wie mir es gestern gieng / und wie ich ward empfangen
in meiner Freundinn Schoß / weiß Sie nur und nur ich.
Das allerliebste Kind das hertzt’ und grüßte mich.
Sie hielte fäste mich / wie Ich sie hart’ ümmfangen.
Auf meinem lag ihr Mund / auff ihren meine Wangen.
Offt sagte sie mir auch / was nicht läst sagen sich.
Darümm du / Momus / nicht hast zu bekümmern dich.
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Feb
04
Donnerstag, 4. Februar 2010 16:30
Was ich schlaffe; was ich wache;
Was mir träumet für und für;
was mir Angst macht; was Begier;
was ich lasse; was ich mache;
Was ich weine; was ich lache;
was ich nähm’ an Kost zu mir;
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